Ein Artikel, zwei Seiten des Lebens
- Helena Autischer
- 7. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Nov. 2025
Manchmal passieren Dinge, mit denen man einfach nicht rechnet. Zum Beispiel, wenn plötzlich eine Anfrage von der Steirischen Wirtschaft eintrifft und ein paar Wochen später ein Artikel über die eigene Arbeit erscheint.
Hier erzähle ich ein bisschen mehr über diesen Besuch. Und über die Seite, die man im Artikel nicht sieht.

Vor einem Monat war solve it in der Zeitung. 🗞️ Und als damals die Anfrage von der Steirischen Wirtschaft kam, war ich genauso überrascht, wie ich es jetzt noch über den Artikel bin. Und unglaublich dankbar.
Für alle, die mit uns rätseln. Für die vielen Menschen, die das Projekt möglich gemacht haben. Für meine unglaubliche Mitarbeiterin, ohne die wir jetzt nicht da stehen könnten, wo wir es tun.
Vor zwei-einhalb Jahren war das alles nur eine Idee. Heute ist es ein Unternehmen, ein Auszeit zum Abschalten, Genießen und Erleben für unsere Gäste, ein Stück Region von und für uns alle.
Und manchmal darf man das einfach kurz feiern. 💛
Durch den Besuch ist nicht nur ein Zeitungsartikel, sondern auch ein Video entstanden!
Und hier gehts zur ganzen ➡️ Zeitung
Die andere Seite der Geschichte
Im Leben gibt es oft viele Zufälle und viele Momente, die einem im Kopf bleiben. So war zum Beispiel der folgende ebenfalls ein solcher Moment. Denn einige Zeit vor dem Besuch, war ich als Unternehmerin der Woche in der Kleinen Zeitung. Gefragt, ob die Steirische Wirtschaft zu den Escape Rooms kommen kann, wurde ich von jemanden aus dem Bezirk. Und nach dem üblichen Einstieg mit "Wie geht es dir?" kam etwas später seine Vermutung "Bei dir läuft eh grad alles richtig gut."
Was zum einen stimmte. Viele coole Projekte, an denen ich arbeiten darf. Der zweite Zeitungsbericht über mich innerhalb weniger Wochen.
Trotzdem gibt es immer viel im Leben eines Menschen, das andere nicht sehen werden. So hatte ich nicht nur jede Woche wieder positives erfahren, sondern meinen Sommer schon insgesamt als "summer of bad news" abgestempelt. Da nahe zu jede Woche schlechte Nachrichten eintrafen, eine Krankheit eines Familienmitgliedes und eines weiteren. Und eines weiteren und weiteren. Ein respektloses Hintergehen eines Familienmitgliedes von jemand Externen. Tod, Krankheit, Hoffnungslosigkeit. Das war auch mein Sommer und Herbst.
Diese Zeilen sind also auch ein kleiner Rückblick für mich. Und eine Erinnerung daran, dass das Leben immer weitergeht. Und dass, egal was passiert, auch immer unglaublich viel Schönes da ist.




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